Tod einer Familie

Kalt brennt der Schnee auf ihrer Haut,

zeigt ihr den Tod,

der schon an ihren Knochen kaut.

Lässt sie die Hoffnung vergessen,

die in ihr wuchs,

lässt die Zweifel an ihr fressen.

~

Der Mond den Himmel silbern färbt,

der Tag vergeht,

bald wird klar wer ihr Schicksal erbt.

Unter rosigroten Wangen,

auf kleinen Schultern,

wird ein schweres Schicksal prangen.

~

Sie wird die Zukunft vergessen,

sie wird vergeh´n,

Trauer wird sie nun zerfressen.

Nur ihr Geist wird weiter Leben,

und für immer,

die Gerechtigkeit anstreben.

~

Sie sucht weiter ihre Rache,

unerbittlich,

diese eine kleine Sache.

Eine Tat die niemals endet,

auf immer bleibt,

und ihr keinen Frieden spendet.

~

Dies werden sie nicht vergeben,

nicht jetzt, nicht so,

nicht wenn Finger vor Blut kleben.

Dem einzigen unschuldig Blut,

rein, unbefleckt,

des Mädchens ohne Hass und Wut.

~

Und der Letzte wird noch flehen,

um Verzeihung,

wird zu all denn Taten stehen.

Die in Ewigkeit dort liegen,

erst dann, endlich,

wird sie ihren Frieden kriegen.

~

So vergehen Tausend Leben,

eine Ära,

weil Einzelne nach Macht streben.

So stirbt letztlich die ganze Familie,

einst wunderschön,

rein, wie eine weiße Lilie.

~

Nun schwarz wie die tiefen Grotten,

so verdorben,

in denen ihre Überreste nun verrotten.

Nur wegen des einen Mordes,

schon lang vorbei,

in den Schatten eines Ortes.

 

Drei Fragen zu „Tot einer Familie“

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